Alpen Film Festival - Fünf der besten Bergfilme des Jahres

Vortrag/Lesung/Vorführung
Alpen Film Festival

September 2026: Jährlich wählt ein Team aus Autoren, Filmemachern und Alpinisten fünf der besten Bergfilme aus, die auf große Tour durch Europa gehen dürfen: Um zu begeistern und  das Kulturgut Alpinismus auf die Leinwand zu zaubern. Am 11. Oktober 2026 gastiert das 
Alpen Film Festival für eine Vorstellung in CHAM. 

 

Der Hauptfilm „Nanga Parbat – Echoes of Sisyphus“ ist der große alpinistische und 
philosophische Fixpunkt des Abends: Ein Film, der die Zuschauer mitnimmt in die Todeszone und in das Mindset eines Alpinisten, der über zwölf Jahre versucht, im Himalaja den 
Schicksalsberg der Deutschen zu besteigen. Die Kamera geht dabei jeden Schritt und jeden 
Atemzug in Bereiche mit, in denen zuvor noch nie eine Kamera war. Das Programm wird live vom Team präsentiert: „Wir versprechen euch viele Blicke hinter das, was die Kamera nicht  zeigt“, so Festivalleiterin Sandra Freudenberg, die als Autorin zahlreicher Bergbücher bekannt ist. 

 
Cine-World Cham 
Sonntag, 11. Oktober 2026, 18.00h Tickets: kino-cham.cinster.online 
Fünf Filme und Live-Moderation
Der Extrem-Bergsteiger David Göttler (48) steht an der Spitze des internationalen 
Höhenbergsteigens, als seine Karriere, Ansehen und Respekt riskiert: Über zwölf Jahre 
scheitert er an ein und demselben Berg, dem Nanga Parbat: Im Film „Nanga Parbat – Echoes  of Sisyphus“ wird erzählt, was es bedeutet, am „Schicksalsberg der Deutschen“ immer wieder zu scheitern. Das filmische Epos ist exklusiv in diesem Programm zu sehen.   
 
„Ein ganz normales Leben“ portraitiert ein bergnarrisches Ehepaar( 86 und 87 Jahre 
alt), das seit rund 60 Jahren gemeinsam klettert, reist, trainiert und Abenteuer erlebt. Der Film ist heiter, berührend und überraschend tief: eine Reflexion darüber, wie Freiheit, Liebe, Verantwortung und gelebte Werte über ein ganzes Leben hinweg zusammenfinden können. 
„Steile Karrieren“ richtet den Blick auf die Arbeit am Bergwald. Die Pflege und Sanierung eines intakten Schutzwaldes ist kein schneller Erfolg, sondern ein Generationenprojekt. Der Film zeigt, wie viel Geduld, Wissen und Verantwortung nötig sind, damit Bergregionen auch  in Zukunft geschützt bleiben.   
In „50-50“ stehen die Alpinistinnen Ines Papert und Sarah Hueniken im Mittelpunkt. Der 
Film erzählt von Seilschaft als etwas, das weit über gemeinsames Klettern hinausgeht. Eine gute Seilschaft ist Vertrauen, Verständnis, gegenseitige Stärkung. Papert und Hueniken  zeigen, dass Erfahrung, Reife und Freundschaft eine eigene Kraft entfalten — und dass Alter  im Bergsport nicht das Ende von Möglichkeiten bedeutet, sondern manchmal erst deren Vertiefung. 
Den Film „Fathom“ hätte es eigentlich nie geben sollen. Die Brüder Jakob und Matthias  Weger werden in den Dolomiten von einem Schneebrett erfasst. Aus einem Freeride-
Abenteuer wird eine Konfrontation mit der Realität des Risikos. Der Film fragt, ob 
Bergsportfilme nur Heldengeschichten erzählen dürfen — oder ob sie auch die bitteren 
Momente zeigen müssen, aus denen echtes Lernen entsteht. 
 
Das 105-minütige Filmprogramm wird begleitet von einer Moderation, die das was nicht auf der Leinwand zu sehen ist, hervorbringt. Tom Dauer und Sandra Freudenberg, die das 
Festival gegründet haben, stehen dafür ein, nur Filme zu zeigen, dies Kulturgut Alpinismus  repräsentieren. Auf KI und Einfluss Dritter wird verzichtet. Auch dieser Text wurde von  einem Menschen geschrieben und weist daher Fehler auf. 
 

Kontakt 

Alpen Licht Spiele 
freudenberg@alpenfilmfestival.de www.alpenfilmfestival.de   

 

Termine

Quelle:

destination.one

Organisation:

Landratsamt Cham

Zuletzt geändert am 29.09.2026

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